Tourismus in Indien

Der Tourismus zählt zu einem der wichtigsten Standbeine der indischen Wirtschaft. Durch seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt bietet Indien, mit einer sehr großen Vielzahl an unterschiedlichen Reisezielen, wie z.B. dem Taj Mahal in Agra oder die heilige Stadt Varanasi am Ganges, hervorragende Vorraussetzungen für die verschiedensten Arten von Tourismus. Zu den beliebtesten Arten des indischen Tourismus zählen hierbei Kultur-, Natur- und Abenteuerurlaubsreisen oder der Gesundheits- und Strandurlaub.

Im Jahr 2005 wurden in Indien fast vier Millionen ausländische Touristen registriert, mit einer weiter steigenden Tendenz. Den wichtigsten Anteil an ausländischen Touristen stellten hierbei Länder wie die USA, Großbritannien und Australien. Da dort die größte Anzahl von Ausländern leben, die indischer Abstammung sind und das Land bereisen um Verwandte zu besuchen oder ihre alte Heimat kennen zu lernen.

Um dem Reiseboom Rechnung zu tragen und um den Tourismus entsprechend weiter auszubauen, lockt die Regierung ausländische Investoren um dort zu investieren. So wurden seit der Öffnung Indiens in den 90er Jahren von ausländischen Investoren mehr als 350 Millionen Dollar zum Bau von Hotels investiert. So gehört US-amerikanische Hotelkette Hilton zu den größten Investoren in dieser Branche.

Doch Indien polarisiert. So gibt es Touristen die der Faszination Indien erliegen, und immer wieder kommen, während die Anderen von dem Chaos auf den Straßen und der Armut der Menschen so schockiert sind, dass sie nach ihrem ersten Besuch Indiens, nie wieder kommen.